Fröhliche Weihnacht‘ überall!

Draußen ist es jetzt merklich kalt, es geht auf Weihnachten zu, es wird ruhiger.

Drinnen gibt’s Büroarbeit und draußen machen wir Holz und die Hühnerställe winterfest.

Und Eiersortieren geht immer…

Der Mittlere unserer Söhne singt derweil mit der Melodie von „Oh, Tannenbaum“
Kartoffelbrei, Kartoffelbrei,
du schmeckst so gut zu Spiegelei!

Das Weihnachtsessen sollte damit entschieden sein 😉

In diesem Sinne wünsche wir allen friedliche und besinnliche Weihnachten!
Ihre und eure LüBios


Pastinaken-Ernte

Es ist endlich soweit, wir haben die ersten Pastinaken geerntet! Dieses Jahr haben wir auf 3 ha unserer Ackerfläche den Versuch gestartet Bioland-Pastinaken anzubauen, damit wir betrieblich noch breiter aufgestellt sind. Da ist es gut, wenn man einen Onkel mit dem nötigen Wissen, aber auch der passenden Technik hat 🙂

Die Pastinaken, die für den Lebensmitteleinzelhandel zu schief, zu beinig, kurz: „zu unschön“ sind, sind natürlich trotzdem lecker. Wir finden sie zu schade, um sie zu vernichten. Wir bieten deshalb gerade Pastinaken 2. Wahl im Hofladen an.

Das Sortiment im Hofladen ist momentan wieder größer: Neben der frühen Sorte Princess ist jetzt auch wieder die Linda verfügbar. Passend zur Grünkohlzeit haben wir auch wieder die kleinen Drillinge abgesackt.

Unsere neuen Hühner (die Hennen mit Namen Ida und die drei Hähne namens Iwan) legen nun fleißig Eier. Die kleinen Eier der Größe S gibt es nur noch für kurze Zeit, da die Hennen bereits vermehrt M-Eier legen. Tatsächlich ist das Verhältnis von Eigelb zu Eiweiß ein anderes in diesen kleinen Eiern – zugunsten des Eigelbs, daher sind sie besonders lecker. Unsere Kinder lieben die kleinen Eier!


Spätestens zur Adventszeit werden die Idas wohl ihre volle Legeleistung erreicht haben, da kann der Weihnachtsbäckerei nichts im Wege stehen.
Wir wünschen Ihnen und euch schon jetzt eine besinnliche und ruhige Adventszeit!
Ihre und eure LüBios – Kira, Morten, Annegret, Jürgen, Björn und Peter


Jetzt Suppenhuhn-Vorrat auffüllen!

Wenn die Tage kürzer und kälter werden, schmeckt eine wärmende Hühnersuppe besonders gut. Über die Vorzüge einer kräftigenden Hühnerbrühe haben wir bereits an anderer Stelle berichtet. Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, um sich vor der nahenden Erkältungswelle Hühnerbrühe auf Vorrat zu kochen, um sie im entscheidenden Moment parat zu haben.

Ende August haben wir eine Herde zum Schlachter nach Klein Süstedt gebracht und können nun wieder tiefgefrorene Suppenhühner zum Verkauf anbieten. Sprechen Sie uns bei Bedarf gerne an, klingeln Sie, wenn gerade mal niemand auf dem Hof zu sehen ist oder rufen Sie durch. Unsere Kontaktdaten findet man leicht auf den Fähnchen der Kartoffelsäcke oder hinten auf den Eierkartons.
Wir wünschen viel Spaß beim Kochen und Genießen!


… die Ernte geht weiter…

Nachdem das Getreide bereits im Juli gedroschen war, fehlten noch die Ackerbohnen namens Tiffany – ja, die Sorte heißt wirklich so. Anfang August war es so weit, Zeit zu dreschen! Und nach wochenlanger Trockenheit fing es kurz darauf an… zu regnen. An sich etwas wirklich Erfreuliches, erfrischendes Nass von oben, nur nicht ganz der optimalste Zeitpunkt, zumal es (ärgerlicherweise) auch nur 2mm regnete.

Ein paar Tage später war alles wieder trocken und wir konnten die Ernte unserer Druschfrüchte beenden.

Das Stroh wurde teilweise gehäckselt, teilweise haben wir es pressen lassen, um es für uns „veredeln“ zu lassen: Wir haben sogenannte Stroh-Mist-Kooperationen, tauschen Stroh gegen Mist, der für uns wertvoller Dünger ist und zum Humusaufbau beiträgt.

Nach der Getreideernte beginnt die „große“ Kartoffelernte, die Ernte der Lagerkartoffeln. Es gibt für uns einige Vorbereitungen, damit die Ernte später möglichst reibungslos vonstatten geht. Der Fußboden unserer Kühlung hat jetzt praktische Streifen bekommen, damit man es leichter hat die vielen Kartoffelkisten (einige davon sieht man links im Bild) dort abzustellen…

Ende August gab es 50 mm lang ersehnten Regen – FÜNFZIG!! Nicht nur die Kinder standen mit offenen Augen und Ohren am Fenster, um sich den Regen anzuschauen und dem Gewitter zu lauschen. Leider ein viel zu seltener Genuss, die letzten Wochen waren nicht nur trocken, es herrscht eine regelrechte Dürre und die Prognosen verheißen keine Besserung.

Aber der Regen war ein kleines Aufatmen. Jetzt staubt es auch nicht mehr so auf den Feldern. Dann kann die große Kartoffelernte ja nun losgehen!
Der September steht vor der Tür!


Die Ernte hat begonnen

Der Juli neigt sich bereits dem Ende zu und die Getreideernte, die erst am 19. Juli begonnen hat, ist bereits beendet – Triticale, Weizen, Roggen und Hafer sind gedroschen und lagern nun gereinigt und trocken.


Mit der Kartoffelernte haben wir einen Tag vor der Getreideernte begonnen – mit tatkräftiger Unterstützung einiger kleiner Waldwichtel (des Bleckeder Waldkindergartens). Wir ernten nun einmal wöchentlich frische neue Kartoffeln, indem wir sie mit der Hand auflesen. Das tun wir, solange die jungen Kartoffeln noch keine feste Schale haben, ca. einen Monat lang. Ende August/ Anfang September nutzen wir dann den großen Kartoffelroder, mit dem der Hauptteil der Ernte gerodet wird. Dann beginnen wir auch mit dem Einlagern der Kartoffeln.

Im Hofladen gibt es zurzeit sowohl die neue Ernte mit der Sorte Princess, als auch Linda der letzten Saison.

Zwiebeln können wir momentan leider nicht anbieten, die neue Ernte steht noch auf dem Feld, nimmt gerade an Dicke zu, geht dabei aber im Beikraut unter.

Dafür stehen die Pastinaken sauber (im Sinne von unkrautfrei) auf dem Damm!

Der Juli verabschiedet sich mit Regen – welch’ Segen! Wir freuen uns auf die weitere Ernte im August mit vielen großen und kleinen helfenden Händen 🙂


Ästhetik der Landwirtschaft

Blauer Himmel, weiße Wolken, strahlender Sonnenschein und von uns künstlich erstellter Regen: Unsere Kulturen wachsen und gedeihen gerade prächtig – zumindest größtenteils, dazu später mehr. Ab und zu muss man einfach inne halten, um sich dieser Schönheit bewusst zu werden!

Beim Beikraut steuern wir so gut es geht dagegen mit Hacken, Striegeln, Häufeln, Jäten. Und was stehen bleibt, hat meist auch seinen Nutzen, nicht nur für’s Auge, sondern auch für Wildbienen & Co.:

Zurück zu den gedeihenden Kulturen. Unsere Zwiebeln standen Anfang Juni noch sehr gut da, doch jetzt, Ende Juni, haben die Zwiebeln parzellenweise plötzlich aufgehört zu wachsen. Der Grund sind Nematoden, winzig kleine Fadenwürmer, denen wir leider nichts entgegenzusetzen haben. An den entsprechenden Stellen werden wir dieses Jahr keine Zwiebeln ernten können. Solche unvorhergesehenen Dinge passieren. Zum Glück sind wir recht breit aufgestellt, haben viele verschiedene Kulturen und minimieren so das Risiko eines Totalausfalls. Gespannt sind wir, was aus den Pastinaken wird, die wir dieses Jahr erstmals anbauen. Wir werden berichten!

Wir wünschen allen einen schönen Sommer!
Ihre und eure LüBio GbR


Wir lassen die Hühner (wieder) raus

Welch‘ eine Freude: Es ist Ende März, die Sonne scheint und die Stallpflicht ist aufgehoben – unsere Hühner dürfen endlich wieder raus ins Grüne! Aufgrund der Maßnahmen zur Geflügelgrippe mussten unsere Hühner 3 Monate im Stall bleiben. Umso schneller haben sie den jetzt wieder zur Verfügung stehenden Auslauf abgegrast. Die Hühner haben sich schnell eigene Sandbäder freigescharrt und genießen ausreichende Sonnenbäder. Das ist auch eine wahre Freude für uns! Wir haben natürlich versucht mit verschiedenen Beschäftigungsmaterialien der Langeweile im Stall entgegenzuwirken. Da die Hühner den täglichen Auslauf gewohnt sind, können Stroh, Heu, Staubbäder, eingestreute Körner und ausgelegte Rote Bete aber kein ausreichender Ersatz sein. Das liebe Federvieh genießt sichtlich den vielen Platz und die Freiheit 🙂
Um die Grasnarbe zu schonen, den Eintrag von Kot (sehr viel Stickstoff!) im stallnahen Bereich zu minimieren und den Parasitendruck gering zu halten, werden wir die Ställe nun wieder alle ein bis zwei Wochen weiter stellen, auf frisches Grün, das nun ordentlich wächst.

Spannend war auch wieder die alljährlich stattfindende Geflügel-Tagung unseres Anbauverbandes Bioland. Dort gibt es interessante Fachvorträge rund ums Thema Geflügel, Diskussionsrunden und Beratersprechstunden. Wichtige Themen in diesem Jahr waren im Besonderen der Bruderhahn und dessen Haltung und Vermarktung, Neues zur Zucht der Zweinutzungshühner der ÖTZ (Ökologische Tierzucht) und die schwierige Lage am Futtermittelmarkt durch Corona und den Krieg in der Ukraine und den damit verbundenen Kostenanstieg.

Und neben all dem sind wir nun wieder emsig auf den Feldern unterwegs – es wird gegrubbert, gepflügt und gesät 😉


Willkommen 2022!

Liebe Kund*innen,

wir hoffen, dass Ihnen und euch ein schöner Jahresabschluss gelungen ist und wünschen allen Glück, Gesundheit und Zufriedenheit für das neue Jahr 2022!

Wir haben das Jahr intensiv gestartet und uns zwei Tage mit der betrieblichen Zukunft beschäftigt – dies ist einfach die beste Zeit im Jahr dafür!

 

Was für Sie als Kund*innen natürlich unangenehm ist, für uns aber ein notwendiger Schritt, ist eine Preisanpassung unserer Produkte. Wir möchten diese hier ein wenig ausführlicher erklären:

Seit vielen Jahren haben wir für Sie/ euch unsere Preise konstant halten können, doch auch uns erreichen Preissteigerungen in vielen Bereichen: Von gestiegenen Energiekosten über höhere Rohstoffkosten der Verpackungen und das in 2019 eingeführte Verpackungsregister (das für uns eine neue Gebühr für das Inverkehrbringen von Verpackungen wie Kartoffelsäcke und Eierpappen bedeutet), der erhöhte Arbeitsaufwand bei der Dokumentation, sowie die Änderung des Steuersatzes von bislang 10,7% auf 9,5%, die für uns eine Mindereinnahme um 1,2% zur Folge hat.
Im Bereich der Hühnerhaltung kommen für uns noch weitere finanzielle Herausforderungen dazu. Neben gestiegenen Futterkosten (das Futter stellt für uns den größten finanziellen Faktor dar) sind auch die Junghennen teurer geworden, da die Auflagen in der Bio-Legehennen-Aufzucht – zur Freude der Hühner – gestiegen sind. Zusätzlich werden wir im Laufe des Jahres mit der Bruderhahnaufzucht beginnen, da seit Januar 2022 das ethisch fragwürdige Kükentöten verboten ist. Dafür müssen wir einerseits einen weiteren Stall anschaffen und andererseits ist die Aufzucht der männlichen Geschwister teurer, da sie schlechter Fleisch ansetzen und somit einen höheren Futterbedarf als Masthähnchen haben. Darüber hinaus braucht es mehr Zeit bis sie ein passables Schlachtgewicht erreicht haben. In den letzten Jahren kam es auch regelmäßig zur Stallplicht aufgrund der Vogelgrippe. Hier werden wir noch diesen Winter für beide Ställe geeignete Zelte/ Überdachungen anschaffen, um den Hühnern zumindest ein wenig Auslauf anbieten zu können.

Wir hoffen auf Ihr und euer Verständnis!

Annegret & Jürgen Schoop, Kira & Morten Noske von der LüBio GbR


Winterzeit ist Heckenpflanzzeit

Im Dezember hatten wir die erfreuliche Aufgabe eine neue Wildgehölz-Hecke anzulegen, an der Tier und Mensch sich bereits im Frühjahr erfreuen können, da sie teilweise schon recht hoch gewachsene Sträucher enthält. Bei der Auswahl haben wir auf heimische Gehölzer zurückgegriffen, um den heimischen Vogel- und Insektenarten Nahrung und Schutz zu bieten und, weil diese robust sind: Wir haben ca. 40 Sträucher gepflanzt, u.a. Haselnuss, Wildapfel, Kornelkirsche, Holunder, Strauch-Efeu und Felsenbirnen. Wir sind gespannt auf die Blütenpracht im Frühjahr!

Am 1. Dezember haben wir eine neue Hühnerherde begrüßt: 222 Hühner mit dem Namen Hermine werden für uns in den kommenden Monaten viele Eier legen und dabei von 3 prächtigen Hähnen beschützt. In unserem zweiten Stall sind die Girls im besten Alter und tun auch ihr Bestes, den Bedarf zu decken. Trotzdem kann es ab und zu mal dazu kommen, dass die Eier im Hofladen bereits am Nachmittag ausverkauft sind.
Leider müssen unsere Hühner seit dem 19. Dezember auf ihren Grünauslauf verzichten, da wir aufgrund der Vogelgrippe die Auflage erhalten haben sie im Stall zu lassen. Glücklicherweise sind unsere Mobilställe mit einem Scharrraum ausgestattet, sodass die Hühner wenigstens staubbaden, picken und scharren können. Wir versuchen sie mit Stroh, Bioland-Gemüse und immer frischen Staubbädern zu beschäftigen. Im neuen Jahr werden wir den Stall mit einem Außenzelt erweitern, um ihnen so doch wieder etwas mehr Freihheit geben zu können – wer weiß wie lange die Aufstallungspflicht dieses Mal anhält…

Im Dezember gab es viel zu tun, von Winterruhe haben wir nichts gespürt. Zwischen den Jahren, in der Zeit der Rauhnächte, lassen wir es aber ruhiger angehen. Im neuen Jahr wird sich nicht nur unser familiäres Team vergrößern, sondern auch unser betriebliches: Wir erwarten einen neuen Erdenbürger und freuen uns gleichzeitig auf tatkräftige Unterstützung durch einen festen Mitarbeiter, der uns bei den vielen Aufgaben, die auf unserem Hof anfallen, helfen wird.

Wir wünschen all‘ unseren Kunden einen schönen Jahresausklang und einen guten Start ins neue Jahr 2022!


Suppenhuhn-Verkauf am Samstag, 19.11., 11-13 Uhr und nach Absprache

Es gibt wieder Suppenhühner!

Der Verkauf der ganzen, gefrorenen Suppenhühner startet am Samstag, dem 19. November, von 11-13 Uhr und nach Absprache. Rufen oder sprechen Sie uns gerne an!
Am darauffolgenden Samstag (26.11.) findet kein Verkauf statt, dafür aber wieder am Samstag, dem 4.12.

Eine Ode an die Hühnersuppe:
Es ist Erkältungszeit, da geht nichts über eine stärkende Hühnersuppe. Besonders wertvoll wird sie, wenn sie leicht köchelnd über Stunden (mindestens 4 Stunden, besser mehr) gekocht wird. Erst dann löst sich der Eiweißstoff Cystein aus dem Fleisch, der entzündungshemmend wirkt. Auch Zink ist reichlich darin vorhanden, was bei Erkältungen deutlich besser helfen soll als Vitamin C.
Und am Ende schmeckt und tut sie einfach gut, eine wärmende Hühnersuppe.
Lassen Sie es sich schmecken!

Ihre und eure LüBios