… füllt dem Bauern Scheun‘ und Fass.“ 

Um mal wieder mit dem Wetter zu beginnen!: Denn das Wetter bestimmt nun mal viele unserer Arbeiten und im diesjährigen Mai hat uns der Regen hier und da einen Strich durch die Rechnung gemacht und unsere Feldarbeiten verzögert.
Anfang Mai haben wir die Kartoffeln nach dem Motto „Alles neu macht der Mai“ mit einer neuen Pflanzmaschine in die Erde gelegt. Nachdem die alte Maschine uns viele Jahre gute Dienste geleistet hatte, nun aber in die Jahre gekommen war, musste eine neue her. Neue Technik, neues Glück: Nicht alles lief gleich reibungslos und es brauchte recht viel Geduld und Spucke bis alle Kartoffeln am Ende sehr spät in diesem Jahr in der Erde waren. So kommt es auch mal – gepaart mit dem kühlen Wetter – dass sie jetzt, Ende Mai, noch nicht aus dem Damm schauen.
  

 

Direkt nach den Kartoffeln waren die Zwiebeln dran – wieder gesät sowie getopft wie bereits im letzten Jahr.

So sehen die vielen, vielen Topfzwiebeln aus, die den großen Vorteil haben, dass sie den Beikräutern gegenüber einen Wachstumsvorsprung haben:

Das pflanzen der Topfzwiebeln wird zwar ebenfalls mit Hilfe einer Maschine erledigt, allerdings auch mit vielen, fleißigen Helfern.

Und so sehen sie dann aus, wenn sie mehr oder weniger in der Erde stecken:


Das gesäte Zwiebelland wird hingegen kurz bevor die Zwiebeln die Erde durchbrechen abgeflämmt:

 

Dann wollten wir Mais drillen… Regen! Am 20. Mai war es dann endlich so weit, der Boden wieder einigermaßen abgetrocknet und auch der Mais durfte schussendlich in die Erde, um zu wachsen und zu gedeihen.

 

Aber etwas Gutes hat der viele Regen doch auch: Er hat uns etwas Zeit verschafft, um unser großes Insektenhotel aufzubauen! Die ersten Wildbienen sind bereits eingezogen 🙂

Und wer weiß, vielleicht füllt die kühle und feuchte Witterung uns am Ende ja wirklich Scheun‘ und Fass 😉