Einen Tag vor dem Johannistag (24. Juni) sind unsere neuen Junghennen, die Friedas, angekommen. Sie sind noch etwas scheu, erkunden aber nun nach und nach den Stall und nach der Eingewöhnung auch den grünen Auslauf. So können sie zunächst auskundschaften, wo es Futter und Wasser gibt, wo sie ihre Eier legen können und wo gescharrt werden kann. Dabei versuchen wir den Scharrbereich anfangs nicht allzu attraktiv zu gestalten, damit sie dort nicht ihre Eier ablegen. Sobald sie das abgedunkelte, kuschelige Dinkelspelz-Nest gefunden haben, streuen wir im unteren Scharrbereich Stroh und Körner ein.


Skeptische Blicke!


Wer traut sich zuerst?


Die mutigsten Fridas entdecken den Scharrbereich.

Der Johannistag, benannt nach Johannis dem Täufer, wird bei uns im Norden zwar weniger zelebriert als in anderen Teilen des Landes, aber er findet sich doch namentlich wieder: Johanniskraut, Johannisbeere, Johanniskäfer (Glühwürmchen), … Das Johanniskraut fängt um den Johannistag an zu blühen, die Johannisbeeren werden reif (da dürfen auch mal die Hühner naschen) und abends sieht man – wenn man Glück hat – erste Glühwürmchen 🙂


Johannisbeeren am Johannistag für die Elfies.