19.9.2018

Auch dieses Jahr ist wie das letzte ein Jahr der Extreme! Einen solch trockenen und heißen Frühling, Sommer und bislang auch Herbst hat Jürgen nicht einmal in seiner über 40-jährigen Berufserfahrung erlebt und die junge Generation wird wohl schon darauf vorbereitet, mit welchen Schwierigkeiten sie in Zukunft zu tun haben könnte. Ohne die Möglichkeit der Beregnung unserer Kulturen hätte es schlecht ausgesehen!

Rasch reiften Gerste, Roggen, Weizen und Hafer ab und konnten geerntet werden. Die Getreideernte wurde durch keinen einzigen Regenschauer unterbrochen und war zügig beendet.

Mitte Juli startete die Kartoffelernte zunächst mit viel Handarbeit, ab Ende Juli kam der Kartoffelroder zum Einsatz. Um die Kartoffeln ernten zu können, mussten wir einen Großteil der Flächen nochmals vorher beregnen. Gestaubt hat es natürlich trotzdem ordentlich! Die Ernte wird voraussichtlich schon in ein paar Tagen, also Ende September, zuende sein, anstatt bis in den Oktober hinein zu laufen.

Die Zwiebeln wurden Mitte September ins Schwad gelegt, konnten zwei Tage bei sehr warmen Temperaturen trocknen und wurden dann mit dem Roder aufgenommen und ins Lager gefahren.

Das Erntedankfest kann kommen!